Früher war es einfach, „grüne“ Kaffeeverpackungen zu vermarkten. Man musste lediglich ein grünes Blatt auf die Schachtel drucken und sie als „umweltfreundlich“ bezeichnen.

Diese Zeiten sind vorbei.

Heutzutage sind Verbraucher skeptisch gegenüber „Greenwashing“, und Regierungen weltweit verschärfen die Vorschriften für Verpackungsangaben. Wer „kompostierbar“ auf seine Filterkaffeetüten druckt, ohne die entsprechende Zertifizierung vorweisen zu können, riskiert einen Imageschaden und sogar Bußgelder.

Für Röstereien und Teemarken kann der Umgang mit verschiedenen Zertifizierungsstandards (ASTM, EN, ISO) eine Belastung darstellen.TonchantDiesen Standards sind wir täglich bei der Herstellung von PLA- und Maisfasermaterialien ausgesetzt.

Nachfolgend finden Sie eine leicht verständliche Anleitung, die erklärt, was diese Zertifizierungen bedeuten und warum sie für Ihr Unternehmen so wichtig sind.

Kompostierbare Kaffeefilter verstehen


1. Der Hauptunterschied: Biologisch abbaubar vs. kompostierbar

Bevor wir uns die Codes ansehen, wollen wir eines der größten Missverständnisse in der Branche ausräumen.

  • „Biologisch abbaubar“ ist ein vager Begriff.Rein theoretisch kann fast alles mit genügend Zeit biologisch abgebaut werden (selbst Holz braucht Jahrzehnte). Es wird jedoch nicht spezifiziert.Wie langeWelche Abbauprozesse finden statt bzw. welche Art von Umgebung ist erforderlich?

  • „Kompostierbar“ ist ein spezifischer Rechtsstandard.Es bezeichnet ein Material, das sich unter bestimmten Bedingungen und nach einer bestimmten Zeitspanne in organische Substanz (Humus), Wasser und Kohlendioxid zersetzt und dabei … zurücklässt.keine toxischen Rückstände.

Die Regel:Halten Sie immer Ausschau nach„kompostierbar“Zertifizierung statt bloß vager Angaben wie „biologisch abbaubar“.


2. Der europäische Goldstandard: EN 13432

Wenn Sie in Europa Kaffee verkaufen, ist dies der erste Standard, den Sie kennen müssen.

EN 13432ist der europäische Standard für Verpackungsmaterialien, die durch Kompostierung und biologischen Abbau recycelt werden können. Kaffeefilterpapier muss vier strenge Tests bestehen, um diesen Standard zu erfüllen:

  1. Biologischer Abbau:Mindestens 90 % des Materials müssen sich innerhalb von 6 Monaten in Kohlendioxid zersetzen.

  2. Zerfall:Nach 12 Wochen müssen mindestens 90 % des Materials so klein sein, dass sie ein 2-mm-Sieb passieren können.

  3. Chemische Analyse:Der Gehalt an Schwermetallen und Fluor muss strengen Grenzwerten entsprechen.

  4. Ökotoxizität:Der so entstandene Kompost muss für Pflanzen förderlich sein (getestet durch Einpflanzen von Setzlingen).

Rolle des Tonchants:Unser PLA-Netzfilter (Polymilchsäure) ist so konzipiert, dass er diese strengen Standards erfüllt und somit die Konformität mit dem europäischen Markt gewährleistet.


3. Der amerikanische Standard: ASTM D6400

Auf der anderen Seite des Atlantiks gilt folgender Standard:ASTM D6400.

Diese von der American Society for Testing and Materials (ASTM) entwickelte Norm gilt für Kunststoffe, die für die aerobe Kompostierung in kommunalen oder industriellen Anlagen bestimmt sind. Sie ist hinsichtlich Zeitrahmen und Toxizitätswerten der Norm EN 13432 sehr ähnlich.

Warum das wichtig ist:Wenn Sie in die USA oder nach Kanada exportieren, ist es für die Bestätigung Ihrer Marketingaussagen von entscheidender Bedeutung sicherzustellen, dass Ihr Verpackungslieferant die ASTM-Standards erfüllt.


4. Industrielle vs. Heimkompostierung: Erwartungen managen

Das ist der Schlüssel, um durch Ehrlichkeit das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

Die meisten auf dem Markt erhältlichen Kaffeefilter aus PLA und Maisfasern (einschließlich unserer Produkte) sindIndustriell kompostierbar zertifiziertDas bedeutet, dass sie hohe Temperaturen (58 °C / 136 °F) und kontrollierte mikrobielle Bedingungen in Spezialanlagen benötigen, um effizient abgebaut zu werden.

Wenn ein Kunde einen industriell kompostierbaren Beutel in einen kalten Kompostbehälter in seinem Garten wirft, kann es sehr lange dauern, bis sich der Beutel zersetzt.

Marken-Tipp:Seien Sie transparent bei Ihrer Verpackung. Verwenden Sie Aussagen wie:„Industriell kompostierbar – bitte wenden Sie sich an Ihre örtliche Kompostieranlage.“Anstatt zu suggerieren, dass es über Nacht im Garten verschwindet. Verbraucher werden diese Ehrlichkeit zu schätzen wissen.


5. Warum ist das „OK Compost“-Logo wichtig?

Möglicherweise sehen Sie ähnliche Logos wie„OK Compost Industrial“ des TÜV Austriaoder dieBPI (Institut für biologisch abbaubare Produkte)Logo.

Diese sindÜberprüfungen durch DritteSie beweisen, dass das Produkt die Labortests nach EN 13432 oder ASTM D6400 tatsächlich bestanden hat.

Rohstoffe vs. Fertigprodukte:Bitte beachten Sie, dass die Rohstoffe (PLA-Harz) zwar mitunter zertifiziert sind, das fertige Netzmaterial jedoch ebenfalls geprüft werden muss. Wir bei Tonchant stellen von Anfang an sicher, dass in unserer Lieferkette ausschließlich geprüfte und konforme Materialien verwendet werden.


Die Tonchant-Verpflichtung

Wir wissen, dass Compliance für Sie Risikomanagement bedeutet.

Wenn Sie bei Tonchant Kaffeefilter oder Teebeutel kaufen, erwerben Sie nicht nur ein Filtergewebe, sondern auch Sicherheit. Wir bieten Ihnen die notwendige Unterstützung.Technische Datenblätter (TDS)und Materialzertifizierungen, die Ihnen helfen, Ihr Engagement für Nachhaltigkeit zu demonstrieren.

Umweltfreundliche Verpackungen – folgen Sie nicht blind Trends. [Kontaktieren Sie unsUm mehr über unsere zertifizierten kompostierbaren Materiallösungen zu erfahren und Muster für Ihr nächstes Projekt anzufordern, besuchen Sie unsere Website.


Veröffentlichungsdatum: 27. Dezember 2025